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Preview: Knastvögel gegen die Fledermaus in Batman - Arkham City
Knastvögel gegen die Fledermaus...Der abgeschottete Gefängnisbezirk Arkham City ist ein gesetzloses Paradies für wahnsinnige Mörder. Die Freaks haben nur ein Problem in ihrem verdrehten Utopia: Batman!

Der Joker blickt über ein Bild der Zerstörung. Kinder des Chaos in Kostümen und mit Schminke hetzen über Leichen, brennende Autowracks und düstere Gestalten verschwinden in dunklen, zuckenden Schatten. Ein Schrei zerfetzt die verregnete Nacht und der Joker – ganz schadenfroh – kichert und lacht…

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In Arkham City regiert der Wahnsinn

Die Handlung von Batman: Arkham City setzt ein Jahr nach dem Finale von Arkham Asylum an. »Wir wollen alles übertreffen, was wir mit dem Vorgänger erreicht haben«, sagte der verantwortliche Gamedirector, Sefton Hill in einem Interview.

Das wird nicht einfach, denn Arkham Asylum ist eine der besten, wenn nicht die beste Spielumsetzung eines Comic-Helden. Mit »übertreffen« meint Sefton Hill vorwiegend eine fünfmal größere Irrenanstalt, in der Sie Batman spielen dürfen.



Der Anstaltsdirektor aus dem ersten Batman-Spiel, Quincy Sharp wurde zum Bürgermeister von Gotham City befördert, was in Anbetracht der Überpopulation an kostümierten Wahnsinnigen in der fiktiven Metropole auch kaum verwunderlich ist. Sinngemäß platzen die Irrenhäuser von Gotham aus allen Nähten.

Aus diesem Grund erwirbt der emsige Mr. Sharp einen Teil der Slums, zieht eine Mauer um das Elendsviertel und packt es anschließend randvoll mit Killern, Spinnern und dem übrigen Verbecherabschaum – welcome to Arkham City. Zwei der prominenteren Bewohner sind zweifelsohne Harvey »Two Face« Dent und sein ewiger Rivale der Joker. Weil in dem abgeriegelten Stadtbezirk weder Wachen noch andere Kontrollmechanismen existieren, verwandelt sich der abgeriegelte Mikrokosmos schon nach wenigen Stunden zu einem Hort menschlicher Abgründe. Der Joker und Two-Face kämpfen um die Vorherrschaft im Kuckucksnest und hetzen ihre Banden durch die brennenden Straßen. Da verschlägt es Batman in die »problematische« Nachbarschaft.



Weniger Altlast und mehr Neuerungen

Arkham City soll nicht bloß fünfmal so groß werden wie sein Vorgänger, sondern auch dreimal so viele Gegner gleichzeitig in den Kampf gegen Batman schicken. Schon in Arkham Asylum musste sich der Rächer mit der Grummelstimme zumeist gegen Gruppen von Insassen zu Wehr setzen.

Das Kampfsystem von Arkham City wurde jedoch an seine neuen Herausforderungen angepasst. So können Sie im Kampf gegen die Privatarmee des Jokers nun auch mehrere Angriffe blocken. Bleibt nur abzuwarten, ob die taktisch anspruchsvollen Prügeleinlagen aus Arkham Asylum durch das erweiterte Blocksystem nicht zu leicht werden. Kenner der Batman-Comics wissen natürlich, dass »Batsy« seine Feinde nicht allein mit Muskelkraft, sondern auch mit allerhand Bat-Gadgets bekämpft. Der »Explosiv-Schaum« etwa hilft Batman im wahrsten Sinn bei seinem Durchbruch, wenn er ihn an brüchige Wände kleistert. Die können Sie jedoch nur im (aus Arkham Asylum bekannten) »Detektive Modus« erkennen, der um eine wesentliche Funktion beschnitten wurde. Die »Röntgen-Ansicht« gibt es nicht mehr, weil sie nach Angaben der Entwickler »zu nützlich« war. Dafür hängt nun bald ein noch unbenanntes Tool an seinem Spezialgürtel, mit dem Sie die Flugbahn von Projektilgeschossen einsehen können. Wir tippen auf eine »Spezial«-Brille.



Nebenmissionen in Rätselform

Abseits der Haupthandlung warten noch zahlreiche Nebenmissionen auf Batman. Diese erhalten Sie meistens von einem Satzzeichenfetischisten, dem Riddler. Arkham City wird jedoch kein Open-World-Spiel. Die Zwischenaufgaben erzählen lineare Geschichten, in welchen Sie Hintergrundinformationen zu den interessanten Nebencharakteren bekommen, wie etwa Catwoman.

Die »komplizierte« Dame mit dem Katzentick, ist ebenso Insasse in der Freiluftanstalt und schmiegt sich zu ihrem Schutz wie ein Schmusekätzchen an den dunklen Ritter, denn Two-Face möchte sie hinrichten. Warum? Das wissen wir leider auch nicht, noch wissen wir, welche Ziele die hinterlistige Jägerin wirklich verfolgt.



Das Bat-Feeling

Die Screenshots beeindrucken uns durch gestochen scharfe Texturen und ein authentisches Charakterdesign. Wenn Batman die Punks des Jokers vertrimmt, möchten wir am liebsten unser Robin-Kostüm aus dem Kleiderschrank grabschen und mit einem »Hinter dir, Batman!« in den Spielausschnitt springen. Bleibt nur abzuwarten, ob die Entwickler die Liebe zum Detail und technische Qualität der gezeigten Stadtszenen und Figurenmodelle bis zum Release im Herbst 2011 durchgehend aufrechterhalten können und wie das Spiel dann in Bewegung aussieht. Wir sind gespannt.


Der Nachfolger von Batman: Arkham Asylum wurde offiziell angekündigt und hört auf den Namen Batman: Arkham City.

Der neue Schauplatz wurde in das Herz von Gotham City verlagert, wo die schlimmsten Kriminellen der Stadt in einer weiteren Hochsicherheits-Festung ihr Unwesen treiben. Dabei versteht es sich von selbst, dass man als Dunkler Ritter erneut auf die versammelte Prominenz des Batman-Universums treffen wird. Für den Spielablauf versprechen die Entwickler von Rocksteady einige Verbesserungen, ohne aber weitere Details zu nennen.

Batman: Arkham City soll im Herbst 2011 für PC, 360 und PS3 erscheinen.

Spiele die Vorgängerversion Batman: Arkham Asylum PC-Demo (download)








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»NEWS-TICKER«


Aufrufe: 889 | Hinzugefügt von: -=MAKISAVE=- | Tags: Vorschau, Rocksteady, Batman: Arkham City, Preview, news
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